Die Methode Lasek
Lasek ist eine Alternative zur Lasik und kommt bei Menschen mit einer dünneren Hornhaut als alternative Op-Methode in Frage.
Bei der Lasek wird nicht wie bei der Lasik in der Tiefe der Hornhautschichten, sondern an der Oberfläche der Hornhaut behandelt. Somit bleibt eine größere Hornhaut-Restdicke bestehen.
Vor der Behandlung wird entweder mit Alkohol die oberflächige Schicht der Hornhaut aufgeweicht und als Gesamtes (wie ein Raff-Rollo) nach oben geschoben oder mit einem Epilasitom (abgewandelter "Lasik-Hornhauthobel") abgehobelt und ebenfalls nach oben verschoben. Danach erfolgt die Laser-Behandlung (ca. 20-40sek.) auf die oberflächigen Hornhautschichten.
Anschließend wird dieses Deckhäutchen wieder über die behandelte Hornhautstelle geschoben (manchmal auch entfernt) und dann mit einer therapeutischen Kontaktlinse als Wundverband geschützt. Diese weiche Kontaktlinse wird nach ca.3 Tagen entfernt. Dann hat sich dieses Deckhäutchen wieder regeneriert und nach ca. 2 Wochen nimmt die Sehkraft deutlich zu.
Da die Lasek-Behandlung im Gegensatz zur Lasik-Behandlung für einige Tage doch sehr viel schmerzhafter als die Lasik Methode ist und eine gute Sehkraft sich erst nach 2-4 Wochen einstellt, erfolgt die Behandlung beider Augen nicht gleichzeitig, sondern im Abstand von 4-6 Wochen.
